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TSV-Oldies trotzten Wind und Wasser

35 Aktive Oldies des TSV 03 Sievershausen ließen sich durch böigen Wind nicht abhalten und zogen mit Bollerwagen und wärmenden Getränken ausgerüstet zu ihrem jährlichem Boßeln vom Sportheim am Schmiedeweg in Richtung Feldmark. Auch wenn das Wasser glücklicherweise nicht in Form von Regen vom Himmel fiel, so spielte es im Laufe des Tages noch eine wichtige Rolle, dazu aber später mehr.

Am Startpunkt angekommen wurden die Mitspieler in vier Teams aufgeteilt. Die Mannschaftsnamen orientieren sich immer an dem fortgeschrittenen Alter der TSV-Oldies. So boßelten in diesem Jahr die TSV Doppelherzen, die Blau-Weißen Voltarener, die Schmiedeweg Granufinken und die Sievershäuser Klosterfrau Melissengeister gegeneinander.

Obwohl das Boßeln ein jährlicher Programmpunkt im Jahresplan der TSVer ist, schienen sich die technischen Fertigkeiten beim Werfen nur unwesentlich verbessert zu haben. TSV-Ehrenmitglied Jürgen Schönemeier stellte deshalb, als mal wieder eine mit viel Schwung auf den Weg gebrachte Kugel schon nach wenigen Metern auf den Acker abbog, resigniert fest: „Ich lege ohnehin mehr Wert auf die Schönheit des Wurfes, als auf die Weite!“ Diese Argumentation konnten seine Teammitglieder von der Mannschaft der „TSV-Doppelherzen“ nur bedingt nachvollziehen.

Probleme hatte auch das Team der „Blau Weißen Voltarener“ mit ihrer schwarzen Kugel. Irgendwie schien ein auf Wasser ausgerichteter Magnet in dem Wurfgerät enthalten zu sein; denn ganze drei Mal versenkten die „Blau Weißen“ die Kugel in einen wasserführenden Graben. So schallte wiederholt der zweideutige Ruf „Jürgen, wir brauchen Dein Ding“ durch die Sievershäuser Feldmark. Gemeint war der selbstgebastelte Kraber von „Mac Gywer“ Jürgen Viol, mit dem jeweils kurz vor der Disqualifikation des Teams dann doch noch das Sportgerät aus den Fluten gekescht werden konnte. Als dann auch noch die schwarze Kugel in die einzige Pfütze eines Feldweges krachte und dabei die umherstehenden Oldies zum Gelächter aller bespritzte, wurde der Ruf nach Strafwürfen für die Voltarener immer lauter.

Nach rund drei Stunden erreichten die TSV Oldies ein wenig durchgefroren das Sportheim am Schmiedeweg. Hier wartete ein leckeres Grünkohlessen auf die ausgehungerten Sportler.

TSV Vorsitzender Jörg Schwieger nahm dann die Siegerehrung vor. Mit nur 56 Würfen wurde das Team der Sievershäuser Klosterfrau Melissengeister unter großem Jubel mit den Spielern Jürgen Viol, Annegret Schäffer, Jörg Schwieger, Sabine Adler, Horst Festerling, Anneliese Ahsendorf und Heidi Kröpke als Gewinner ausgerufen. Den zweiten Platz erreichten die Blau Weißen Voltarener mit 69 Würfen, gefolgt von den TSV Doppelherzen mit 74 Würfen. Etwas abgeschlagen wurden die Schmiedweg Granufinken mit 82 Würfen Vierter. Da das Boßeln allen riesigen Spaß gemacht, wurde eine Wiederholung im nächsten Jahr unverzüglich beschlossen.

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